Und Kalkutta liegt am Ganges, Paris liegt an der Seine...
Manche Dinge sind einfach nicht fuereinander gemacht. Und die etablierten Parteien des deutschen Systems sind einfach zu unterschiedlich um einen ménage à trois à la Sarre eine ganze Legislaturperiode ueberstehen zu lassen. Politiker scheinen eher machtbesessen zu sein als den tatsaechlichen Waehlerwillen in ihren Koalitionsvertraegen abzubilden. Schade eigentlich. Wozu waehlt man sie dann eigentlich?
Haette Jamaica tatsaechlich in Saarbruecken, Voelklingen usw. geklappt, dann sollte auch ein Bob Marley Ministerpraesident sein und das ganze Bundesland nachmittags in einen Drogenrausch versinken. All das ist nicht passiert. Und aus meiner Aussenansicht ist an der Saar auch sonst nicht viel Erwaehnenswertes passiert seit Beginn dieser unsaeglichen Koalition. Es war eher eine schlechte Zweckehe. Fuer die Politiker ist es nun an der Zeit, den Waehlerwillen in einer naechsten Koalition abzubilden (vorausgesetzt keine Partei erreicht eine Mehrheit) und zumindest eine gute Zweckehe umzusetzen.
Friday, January 6, 2012
Christian Wulff? Christian Wer?
Ich muss zugeben, das momentane Theater um den deutschen Bundespraesidenten hat schon etwas Groteskes. Da wird einerseits die Effektheischerei der Boulevardpresse bestens bedient vom Praesidenten selber, andererseits heisst es, die Sau werde durchs Dorf getrieben. Wer mal die markigen Anrufbeantwortersprueche gehoert hat, die WDR Politikum spasseshalber zusammengestellt hat wird am meisten zu lachen haben (mein Favorit: "bitte 1x die 17 aber ohne Meerrettich, ach hab ich jetzt die Wiederwahl gedrueckt oder was...?").
Mich persoenlich laesst die ganze Diskussion ziemlich kalt, aber vielleicht bin ich einfach nur von den vielen so offensichtlich korrupten Nahostpolitikern abgebrueht. Aber auch jeder Politiker in Deutschland sollte sich ueberlegen, ob es statthaft ist, den ersten Stein zu werfen.
Was jedoch nicht hinnehmbar ist, ist die Salamitaktik mit der die Informationen vom Staatsoberhaupt herausgegeben werden. Das gibt den Kritikern nur immer mehr Futter und der Boulevardpresse mehr Stoff um die Story beim Leben zu halten.
Mich persoenlich laesst die ganze Diskussion ziemlich kalt, aber vielleicht bin ich einfach nur von den vielen so offensichtlich korrupten Nahostpolitikern abgebrueht. Aber auch jeder Politiker in Deutschland sollte sich ueberlegen, ob es statthaft ist, den ersten Stein zu werfen.
Was jedoch nicht hinnehmbar ist, ist die Salamitaktik mit der die Informationen vom Staatsoberhaupt herausgegeben werden. Das gibt den Kritikern nur immer mehr Futter und der Boulevardpresse mehr Stoff um die Story beim Leben zu halten.
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